Was ist Waldorfpädagogik?

"Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen; in Liebe erziehen; in Freiheit entlassen".

 

R.Steiner

 

Waldorfpädagogik sieht in jedem Kinde eine einzigartige, unantastbare Individualität. Diese bringt das Kind als persönliches Schicksal in dieses Leben mit. Es ist Aufgabe der Erzie­hung, die Fähigkeiten und Möglich­keiten, die in dem Kinde liegen, zur Entwicklung zu bringen.

 

Erziehung und Bildung unterstützen das Kind darin, seine sensorischen und motorischen Fähigkeiten zu entwickeln, die Welt mit allen Sinnen zu erkunden und damit seine körper­liche Geschicklichkeit auszubilden. Dazu ist es nötig, dass das Kind in einer Atmosphäre der Ermutigung und liebevollen Zuwendung lebt. Das Kind braucht Vorbilder, denen es nachahmend folgen und an denen es sich orientieren kann. Die Erzieher/Innen versuchen in ihrem Tun und Handeln, in Sprache und Geste, ein gutes Vorbild zu sein.

 

Das Kind in den ersten sieben Lebensjahren braucht eine bildhafte Sprache und ein Leben in phanta­sievollen Bildern. Beim Erzählen von Märchen und Geschichten, in Finger-und Handgestenspielen wer­den dem Kinde viele sprachliche und lebensvolle Anregungen gegeben. Im Reigen, dem rhythmischen Teil des Tages und in der Eurythmie, dem Spiel mit Sprache und Musik erlebt das Kind rhythmisch-musikalische Einheiten, die leibbildend und gesun­dend wirken. Hier übt das Kind sein Raumerleben und seine Körperwahr­nehmung.

 

Alle Spielmaterialien sind aus natürlichen Materialien gefertigt und möglichst naturbelassen; so hat die Fantasie des Kindes genug Raum zu freiem Spiel. Im Spiel, welchem eine große Bedeutung zukommt, erprobt das Kind seine sozialen und integrativen Fähigkeiten. Dabei wird es durch den Erzieher unterstützt und begleitet. Gleichzeitig werden Entwicklungsschritte beobachtet und dokumentiert.

 

Die Erwachsenen sind mit hand­werklichen und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt; so kann das Kind mithelfen oder angeregt werden zu eigenem Tun. Sinnvolle und über­schaubare Tätigkeiten, künstlerische Arbeiten wie Wasserfarben malen oder Plastizieren mit Bienenknet­wachs, helfen dem Kinde, eine innere Formkraft und Kreativität zu entwi­ckeln und geben ihm die Möglichkeit, kognitives Lernen und schulische Fähigkeiten zu entwickeln.

 

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